Infos für Mandanten

Kindesunterhalt / Düsseldorfer Tabelle

Der Kindesunterhalt richtet sich der Höhe nach nach der sog. „Düsseldorfer Tabelle“. Diese wird alle 2 Jahre vom Oberlandesgericht Düsseldorf überarbeitet. Die Berechnung zu zahlender Beträge ist für Laien schwierig. Es werden Kenntnisse der

  • Kindergeldanrechnung
  • Berücksichtigungsfähigkeit von Verbindlichkeiten bei der Ermittlung des Einkommens und im sog. Mangelfall

vorausgesetzt. Sie finden die Tabelle deshalb hier nicht, bei Interesse klicken Sie bitte hier auf den entsprechenden Link des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

Wir bieten eine fachkundige Beratung über die Anwendung der Tabelle an. Bitte nehmen Sie Kontakt auf. Spezialisiert sind in unserer Kanzlei auf Unterhaltsfragen Rechtsanwältin Karin Schulze (u. a. Fachanwältin für Familienrecht) oder Rechtsanwalt und Notar Rolf Maiwald (u. a. Fachanwalt für Familienrecht).

Kosten der Rechtsvertretung

Die Wahrnehmung Ihrer Rechte soll nicht aus finanziellen Gründen scheitern. Möglicherweise übernimmt eine Rechtsschutzversicherung die Kosten. Wenn nicht, kann unter bestimmten Umständen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen ein Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt werden; bei Beratung und außergerichtlicher Vertretung ist die Inanspruchnahme von Beratungshilfe möglich.

Wir bitten Sie, vor einem Besuch in unserer Kanzlei zu prüfen, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und ob diese das betroffene Rechtsgebiet mit umfasst. In Zweifelsfällen helfen wir gerne bei der Prüfung dieser Frage oder nehmen auch Kontakt zu Ihrer Versicherung auf. Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung mit einer vereinbarten Selbstbeteiligung abgeschlossen haben, so kann unter Umständen Prozesskostenhilfe (im Familienrecht Verfahrenskostenhilfe) für die Übernahme der Selbstbeteiligung beansprucht werden.

Unter Umständen gibt es auch andere Möglichkeiten einer kostenlosen Beratung und Vertretung, z.B. als Mitglied eines Mietervereins, einer Gewerkschaft oder einer anderen Organisation.

Die Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe wird gewährt, wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung Aussicht auf Erfolg hat, nicht mutwillig erscheint und die Person wirtschaftlich nicht in der Lage ist, die Kosten des Verfahrens selbst zu tragen. Wer einen Prozess verliert, muss auch bei Gewährung von Prozesskostenhilfe die Kosten der Gegenseite erstatten.
Die Beantragung von Beratungshilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens wird gewährt in Angelegenheiten des

  • Zivilrechts
  • Familienrechts
  • Arbeitsrechts
  • Verwaltungsrechts
  • Verfassungsrechts und
  • Sozialrechts.

Die Beratungshilfe wird beim Amtsgericht durch den zuständigen Rechtspfleger der Rechtsantragstelle beantragt. Dort erhalten die Betroffenen einen sogenannten Berechtigungsschein, mit dem der Rechtsanwalt seine Gebühren dann gegenüber der Staatskasse abrechnen kann. Bei der Beantragung unterstützen wir Sie gern. Der Rechtsanwalt erhält dafür von Seiten des Mandanten eine Gebühr in Höhe von 15,00 €.

Die nötigen Formulare zur „Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe“ und zur „Beratungshilfe“ können Sie online auf den Seiten des Amtsgerichts Oldenburg in der Rubrik „Service“ unter „Formulare und Vordrucke“ als ausfüllbare PDF-Dokumente herunterladen.